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Informationen für Besucher
(Die unten aufgeführten Nummern
entsprechen den in der Landkarte angegebenen
Zahlen.)
1
Alte Privathäuser (Von
der japanischen Regierung als wichtige, unter Denkmalschutz stehende
Gebäude erklärt)
Das ursprüngliche Dorf steht immer noch auf der Ostseite des
Miyagawa-Flusses, der Takayama in zwei Teile trennt; in der Dorfmitte
liegt Sanmachi mit seinen vielen authentischen Häusern der
Edo-Zeit. Die geschichtsträchtige Atmosphäre des Takayama-Burgdorfes
ist überall zu spüren; Sake-Brauereien und Reihen von
Kaufmannshäusern mit vergitterten Erkerfenstern sind immer
noch zu sehen. Dieses Viertel wurde von der japanischen Regierung
als wichtige traditionelle Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.
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2
Das historische Regierungshaus (Nationale Sehenswürdigkeit)
Dies war eines der herrschaftlichen Wohnhäuser von Lord Kanamori
des Takayama-Schlosses. Nach dem Ende der Kanamori-Dynastie übernahm
das Tokugawa-Shogunat die Kontrolle der Region, wonach Präfektur-
und Distrikt-Gouverneure das Gebäude als Büro für
ihre Regierungsgeschäfte in Hida benutzten. Das Gebäude
wurde Takayama Jinya genannt, und diente als Ausgangspunkt für
offizielle Proklamationen und zum Einzug von Steuern. Nach Beginn
der Meiji-Ära wurde es erneut als Distrikt-Verwaltung von der
Präfektur, dem Staat und lokalen Regierungsvertretern benutzt.
Takayama Jinya ist das einzige noch verbliebene Gebäude dieser
Art in ganz Japan.
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3
Frühmärkte
Dieser Marktplatz hatte seinen Anfang in der Edo-Periode (vor ungefähr
200 Jahren), als hier mit Reis, Maulbeersträuchern und Blumen
gehandelt wurde; in der Mitte der Meiji-Periode (vor ungefähr
100 Jahren) brachten Bauernfrauen auch Gemüse zum Verkauf,
und der Handelsplatz wurde unter dem Namen 'Frühmarkt' bekannt.
Heutzutage herrscht noch reger Betrieb an zwei verschiedenen Stellen
- dem Jinyamae-Frühmarkt und dem Miyagawa-Frühmarkt. Frisches
Obst, Gemüse, Blumen usw. sind während des ganzen Jahres
erhältlich (im Sommer von 6:00 - 12:00 Uhr, im Winter von 7:00
- 12:00 Uhr).
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4
Shorenji · Dr. Fukurai-Ehrenhalle
Shirakawagou - bekannt für seinen Baustil und den überhängenden
Dachtraufen - war die Heimat des Shorenji, angeblich der älteste
Tempel der Jodo Shinshu-Sekte. Das Gebäude wurde von dort an
das Außenwerk des Schlosses Takayama transportiert. Die Haupthalle,
die während der Eisho-Zeit errichtet wurde (vor ungefähr
500 Jahren), wurde der Überlieferung nach aus einer einzigen
riesigen Zeder erbaut. Die leicht geschwungene Dachlinie ist typisch
für die Eleganz der Muromachi-Architektur. In der Nähe
befindet sich die Dr. Fukurai-Ehrenhalle, die dem bekannten Spiritisten
gewidmet ist.
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5
Kusakabe-Volksmuseum (Wichtiges Nationales Kulturgut)
Dieses Gebäude wurde im Meiji-Jahr 12 (1879) erbaut. Die Dachtraufen
sind niedrig, breit und würdevoll, und weisen auf Handwerker
hin, die aus der Schneelandschaft in den Bergen kamen. Das Haus
ist solide konstruiert, mit sich überlappenden Dachtraufen,
und wurde zusammen mit dem danebenstehenden Yoshijima-Haus als erstes
in die Liste der wichtigen Nationalen Kulturgüter aufgenommen.
Mit der präzise ausgeführte Balkenkonstruktion und der
Schönheit der weiten Räume über einem gestampften
Lehmboden ist es ein Musterbeispiel für die Architektur dieser
Zeit. Zum
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6
Yoshijima-Haus (Wichtiges Nationales Kulturgut)
Dieses Gebäude wurde im Meiji-Jahr 41 (1908) erbaut. Unter
den Dachtraufen hing eine riesige 'sakabayashi' (Kugel aus geflochtenen
Zedernzweigen), die das Gebäude als Sake-Brauerei kennzeichnete.
Die ganze Schönheit des Holzes zeigt sich in den Stützpfosten
und getäfelten Türen, sowie in der Wendeltreppe, die sich
um den Hauptpfeiler in der Gebäudemitte windet. Die Treppe
ist aus Querbalken (horizontale Verstärkungen) und Pfeilern
(senkrecht zu den Querbalken) konstruiert, und das durch das obere
Fenster einfallende Sonnenlicht spiegelt sich spielerisch in den
Holzpfeilern und der Türtäfelung.
Im Gegensatz zu der eher maskulinen Architektur
des Kusakabe-Hauses ist das Yoshijima-Haus eine Struktur, bei der
weiche Linien und weibliche Schönheit zum Ausdruck kommen -
der Schwerpunkt der ganzen Anlage liegt auf Empfindsamkeit und Zartheit.
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7
Ausstellungshalle der Festwagen
Die Ausstellungshalle der Festwagen befindet sich in Sakurayamahachiman,
und beherbergt 11 Festwagen, die für das Takayama-Festival
verwendet werden. Diese Wagen werden turnusmäßig dreimal
im Jahr (März, Juli und November) eingesetzt, wobei jedesmal
vier der Fahrzeuge an der Prozession teilnehmen. In der Halle werden
von einer Tempeldienerin geführte Besichtigungen angeboten.
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8
Higashiyama-Tempelanlage · Higashiyama-Wanderweg
Am oberen Ende der Yasukawa-Straße befindet sich die Higashiyama-Tempelanlage,
in der eine ruhige und friedliche Atmosphäre vorherrscht. Diese
Anlage wurde von Lord Kanamori Nagachika bei der Gründung der
Burgstadt im Kyoto-Stil begonnen. Er erbaute mehrere Tempel im etwas
höher liegenden Hügelgelände des östlichen Stadtbereichs.
In dieser Anlage sind nicht nur die Tempel von historischem Wert,
sondern sie stellen auch eine Reihe von kulturellen Schätzen
dar, die von der Präfektur und der Stadt gepflegt werden.
Der Higashiyama-Wanderweg beginnt an der Higashiyama-Tempelanlage
und verläuft über eine Strecke von 3,5 km bis zum Shiroyama-Park.
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9
Takayama-Heimatmuseum
Die Einwohner von Takayama sind für ihren eleganten und gehobenen Lebensstil bekannt, der auf den besten Vorzügen der alten Kyoto-und Edo-Kultur beruht. Um die kulturellen Werte zu pflegen und zu erhalten, wurde ein Dozo (feuersicherer Speicher) einer alten, angesehenen Familie in ein Museum umgewandelt, das einen reichen Schatz an historischen Daten und wertvollen Artefakten enthält und uns einen Einblick in die Lebensweise der Bürger und Händler Takayamas bietet.
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10
Hida-Museumsdorf
Ein ungefähr 99.000 Quadratmeter großes Areal enthält
Häuser mit Steil- und Schilfdächern; es bildet das Herzstück
dieses Museumsdorfs, und besteht aus 30 Gebäuden im historischen
Hida-Stil (einschließlich Nationaler Kulturgüter). In
jedem Haus sind Gegenstände des täglichen Gebrauchs ausgestellt
(was wir jetzt als Volkskunst bezeichnen), und die uns das Leben
und die Kultur der Berg- und Bauerndörfer in anschaulicher
Weise näherbringen. Vorführungen von traditionellen Fertigkeiten,
wie zum Beispiel Hida-Keramikarbeiten, Weben und Färben werden
in den Kunsthandwerk-Zentren angeboten. Außerdem kann man
in den Kunsthandwerks-Schulen seine Talent für Hida-Handarbeiten,
wie zum Beispiel Strohflechten und Sashiko-Steppnähen, entdecken.
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11
Staatlich geförderte Tempel der Nara-Zeit
(Nationale Sehenswürdigkeit und wichtiges Nationales Kulturgut)
In der Umgebung dieser 'Dreistöckigen Pagode' steht ein über
1200 Jahre alter, riesiger Gingko-Baum, sowie das Glockenturm-Eingangstor,
das aus der Takayama-Burg stammt und nach hier transportiert wurde.
Der Grundstein zur Pagode wurde vor mehr als 1200 Jahren gelegt.
Die Haupthalle des Tempels - in der Muromachi-Ära (vor ungefähr
500 Jahren) erbaut - ist das älteste Gebäude der Stadt,
und gilt als Musterbeispiel für den Baustil der ehrwürdigen
Tempel in Hida.
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12
Hida-Takayama-Kunstmuseum
Dieses Museum enthält eine bemerkenswerte Sammlung von Glaskunst
und Art Nouveau mit europäischer Stilrichtung. Der Höhepunkt
ist ein aus Glas gefertigter Brunnen der Champs Elysée. Das
Museum ist mit einem Freiluft-Café und einem Geschenkladen
ausgestattet, in dem Original-Kunstwerke zum Verkauf angeboten werden.
Die landschaftliche Schönheit der Parkanlage und das Bergpanorama
der japanischen Nordalpen sind außergewöhnlich.
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13
Hida Takayama-Festival-Wald und Wald der Teezeremonie
Das
Takayama-Festivalmuseum, die erste Untergrundkonstruktion in Japan,
beheimatet sechs im Jahre Heisei 3 (1991) errichtete Festivalstände
und die größte Trommel der Welt. Der in der Nähe
liegend Wald der Natur ist eine natürliche Zuflucht, in der
Sie ungewöhnliche Schmetterlinge, aus verschiedenen Teilen
der Welt gesammelte Fossilien sowie viele andere Aspekte der Natur
genießen können. Besonders zu erwähnen ist Gifucho,
eine spezielle Art von Schmetterlingen (zoologische Bezeichnung:
Luehdorfia japonica). In dem neu angelegten Wald der Teezeremonie
sind hochwertige Artikel ausgestellt, die von den Wächtern
wichtiger Kulturgüter kreiert wurden und auch als ”Lebende
Nationale Schätze” bezeichnet werden. Ausgestellt werden
auch Arbeiten von Töpfern und Künstlern, die eine Vielzahl
von verschiedenen Kunstwerken kreiert haben. Sie können diese
feinen Kunstwerke bei einer Tasse Tee bestaunen.
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14
Große Hida-Tropfsteinhöhle
Die Große Hida-Tropfsteinhöhle ist eine fantastische Kaverne, die sich 800 m unter einem wunderschönen Wasserfall öffnet. Dies ist der einzige Ort in ganz Japan, an dem man die delikaten fingerähnlichen Heliktit-Tropfsteinformationen sehen kann. Im nahe gelegenen Ohashi-Museum kann man außerdem die reguläre Ausstellung von etwa 1000 weltberühmten Kunstwerken, Handarbeiten und Verzierungen bestaunen.
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15
Bergmassiv Norikura und Norikura-Skyline
Dieses
aus 23 Höhenzügen, sieben Seen und acht Ebenen bestehende
Hochland wird kollektiv als Bergmassiv Norikura bezeichnet. Mit
3.026 Metern stellt der Berg Kengamine die höchste Spitze dieses
Massivs dar. Sie können entlang der mit Norikura-Skyline bezeichneten
Hochstraße bis zu einer Höhe von 2.700 Metern ohne Stopp
auf diesen Berg fahren.
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16
Goshikigahara-Plateau
Auch
das Goshikigahara-Plateau können Sie besteigen, wo Sie einen
unberührten Wald finden werden. Um an einer der vielen organisierten
Touren teilzunehmen, ist eine Reservierung erforderlich. Begleitet
von einem gebührenpflichtigen akustischen Sprachführer,
können Sie den Wanderwegen durch den Wald folgen, während
Sie Informationen über die Pflanzenwelt und anderen natürlichen
Merkmalen Ihrer Umgebung empfangen. Zwei Optionen stehen zur Verfügung:
die ”Japanische Serau-Tour” mit Besichtigung hauptsächlich
von Wasserfällen und die ”Veitch’s Silberföhrentour”,
bei der Sie verschiedene Teiche besichtigen können. Dröhnende
Wasserfälle erscheinen plötzlich in der Mitte des Waldes,
wogegen die durch das Schmelzwasser des Bergmassivs Norikura geformten,
spiegelglatten Teiche extreme Ruhe ausstrahlen und den blauen Himmel
sowie die grünen Bäume reflektieren und damit die Besucher
entzücken.
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17
Thermalbaddorf Oku Hida
Die
kollektive Bezeichnung ”Thermalbaddorf Oku Hida” umfasst
acht verstreut gelegene Kurorte. Unmittelbar unter den Nördlichen
Alpen gelegen, sind die ”Shin-Hotaka Hot Springs” von
üppiger Natur höchster Ebene umgeben. In der Mitte des
Dorfes liegen die ”Tochio Hot Springs”, die eine vertraute
Atmosphäre ausstrahlen. Inmitten von Oku Hida erfreuen sich
die ”Shinhirayu Hot Springs” großer Beliebtheit.
Die ”Fukuji Hot Springs” weisen dagegen eine retrospektive
und nostalgische Atmosphäre auf. Ein Hauch von Eleganz kann
den ”Hirayu Hot Springs” wirklich nicht abgesprochen
werden, können diese Thermalquellen doch auf eine lange Geschichte
des Wohlstandes zurückblicken. In diesem Gebiet können
Sie die klare Luft mit Ihrer Haut fühlen, dem Murmeln der unzähligen
Flüsse zuhören, und Ihre Arme und Beine zur Entspannung
in einem weit offenen Luftbad voll ausstrecken.
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18
Nördliche Alpen und Shinhotaka Seilbahn (Bergsteigen,
Seilbahnfahrt)
Das
am nächsten zu dem Berg Yarigatake (Höhe 3.180 Meter)
und dem Berg Hotaka (Höhe 3.190 Meter) gelegene Observatorium
wird über die erste zweistöckige Gondel Japans erreicht,
wobei Sie die Wolkendecke in einer Höhe von etwa 2.200 Meter
über dem Meeresspiegel durchbrechen. Dort können Sie das
sich ausbreitende Panorama der Nördlichen Alpen voll genießen.
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19
Utsue Achtundvierzig Wasserfälle
Umgeben
von erfrischendem Grün, stürzen sich die Wasserfälle
in Kaskaden in die Tiefe und formen einen weißen Schleier.
Unzählige Wasserfälle – von winzigen bis zu riesigen
– machen die Achtundvierzig Wasserfälle von Utsue (Seehöhe
800 bis 900 Meter) aus und erfrischen das Gemüt und die Herzen
der Besucher. Ein Wanderpfad führt an den Wasserfällen
vorbei. An dem in der Mitte liegenden Observatorium können
Sie einen unvergesslichen Ausblick auf die Nördlichen Alpen
genießen.
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20
Ankokuji-Tempel
Dies
ist der berühmte Tempel der Myoshinji-Schule der Rinzai-Sekte.
Die hauptsächliche Anbetung richtet sich hier auf den Shakyamuni
Tathagata, und es ist überliefert, dass dieser Tempel in der
ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gegründet wurde. Das
Haus der heiligen Schriften dieses Tempels ist der einzige Nationalschatz
von Hida. Das achteckige drehende Büchergestell im Inneren
dieses Hauses ist die wohl älteste Ausführung dieser Art
in Japan. Zum
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21
Okura-Wasserfall
Der Okura-Wasserfall liegt in dem Naturpark der Präfektur.
Die Wanderwege erlauben Ihnen die Besichtigung hunderter kleiner
Wasserfälle. Am Fuße des Berges finden Sie Restaurants,
in welchen Sie aus örtlich geerntetem Buchweizen hergestellte
Soba (ein japanisches Nudelgericht) genießen können,
und ganzjährig geöffnete Pensionen.
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22
Shokawa-Kirschbaum
Obwohl
er etwa 450 Jahre alt ist, steht dieser Kirschbaum robust neben
dem Observatorium Nakano an der Nationalstraße 156 in der
Nähe des Miboro-Damms. Dieser Kirschbaum kann eine Geschichte
erzählen, wurde er doch während der Konstruktionsarbeiten
für den Bau des Dammes von seinem ursprünglichen Ort an
diese Stelle verpflanzt. In voller blühte steht er spät
im April und früh im Mai jedes Jahres, Als ob er sich nach
seiner alten Heimat sehnt.
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23
Garyu-Kirschbaum
Als staatliches Naturmonument bezeichnet, wurde der Garyu-Kirschbaum
(was wörtlich übersetzt etwa ”Kirschbaum des liegenden
Drachens” bedeutet) so benannt, da er einem am Boden liegenden
Drachen ähnelt. Mehr als 1.100 Jahre alt, mit bis zu 30 Metern
langen Ästen und einer Höhe von etwa 20 Metern, stellt
dieser Kirschbaum ein spektakuläres Beispiel für den Edohigan-Kirschbaum
(botanische Bezeichnung: Prunus pendula form, ascendes), dem Symbol
Japans, dar. Zum
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24
Donosora-Ruinen (Jomon-Ruinen)
Die Ruinen einer Niederlassung aus der frühen bis mittleren
Periode der Jomon-Ära (vor etwa 8.000 Jahren) haben überlebt,
wurden restauriert und für die Öffentlichkeit zugängig
gemacht. In dem in der Nähe gelegenen Geschichts- und Volkskunde-Informationszentrum
finden Sie Vermessungsberichte, Ausgrabungsunterlagen und andere
Artikel aus diesen Ruinen.
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25
Nomugi-Pass
Etwa
1.672 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, befindet sich dieser
Pass an der früheren Grenze zwischen den Präfekturen Hida
und Shinshu. Die über diesen Pass führende Straße
der Edo-Periode war eine wichtige Handelsroute, welche Hida und
Edo seit alter Zeit verband; sie war so wichtig, dass sie als Kamakura-
oder Edo-Landstraße bezeichnet wurde. Auf dieser Straße
wurden auch die Gelbschwanz-Thunfischfänge aus der Präfektur
Toyama in die Präfektur Shinshu transportiert, was dieser Straße
auch den Spitznamen ”Gelbschwanz-Landstraße” einbrachte.
In den Meiji- und Taisho-Ären überquerten viele junge
Frauen aus Hida diesen Pass, um in die Seidenspinnereien in der
Präfektur Nagano zu gelangen. Diese Geschichte wurde in einer
Novelle beschrieben und wurde später zu einem Spielfilm gemacht.
Der Nomugi-Pass ist nun landesweit als ”Pass der traurigen
Geschichte berufstätiger Frauen” bekannt.
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